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Studieren ohne Abitur

Mit den Änderungen durch die Novellierung des Niedersächsischen Hochschulgesetzes vom 8. Juni 2010.

In Niedersachsen gibt es viele Möglichkeiten, auch ohne Abitur an den Hochschulen des Landes ein reguläres Studium aufzunehmen. Als Meisterin oder Meister, staatlich geprüfte/r Techniker/in oder staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in und mit vielen anderen (Fortbildungs-)Abschlüssen haben Sie die Berechtigung, an allen Hochschulen des Landes alle Studiengänge zu studieren. Mit anderen beruflichen Vorbildungen können Sie bestimmte, fachlich einschlägige Studiengänge beginnen. Falls Sie weder über das Eine noch das Andere verfügen, so können Sie bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen immer noch eine Zulassungsprüfung („Immaturenprüfung“) ablegen, die Ihnen bei erfolgreichem Abschluss ein Studium in einem bestimmten Fach ermöglicht. Und schließlich: in einem künstlerischen Studiengang kann bei Nachweis einer überragenden künstlerischen Befähigung gänzlich auf den Nachweis einer Hochschulzugangsberechtigung verzichtet werden

Die einzelnen Regelungen sind nachfolgend aufgeführt.

 
1.    Hochschulzugangsberechtigung aufgrund beruflicher Vorbildungen
2.    Fachbezogene Hochschulzugangsberechtigung durch Prüfung (Immaturen- oder Z-Prüfung)
3.    Sonstige Möglichkeiten zum Hochschulzugang
Nach oben
1. Hochschulzugangsberechtigung aufgrund beruflicher Vorbildungen

Diese Hochschulzugangsberechtigung gilt für ein Studium an niedersächsischen Hochschulen von Anfang an. Die Zugangsberechtigung ist nicht befristet.

1.1
Die nachstehend aufgeführten beruflichen Vorbildungen berechtigen in Niedersachsen kraft Gesetzes zur Aufnahme eines Studiums in jeder Fachrichtung an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen sowie an Fachhochschulen. Bitte beachten Sie, dass Ihr Zeugnis für die Bewerbung bei den Hochschulen eine Durchschnittsnote ausweisen soll.

Berufliche Vorbildung Erläuterungen und zusätzliche Qualifikationen
Meister/in Dazu gehören alle nach dem Berufsbildungsgesetz, den Handwerksordnungen und dem Seemannsgesetz abgelegten Meisterprüfungen.

Staatlich geprüfte/r Techniker/in

Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in

Dazu gehören alle Weiterbildungsprüfungen an zweijährigen Fachschulen im Vollzeitunterricht oder entsprechenden Teilzeitbildungsgängen nach einer beruflichen Erstausbildung oder ersatzweise siebenjähriger einschlägiger Berufstätigkeit bei bestimmten Fachrichtungen.
Fortbildungsabschluss auf Grundlage einer Fortbildungsordnung nach § 53 Berufsbildungsgesetz oder § 42 Handwerksordnung oder der Fortbildungsprüfungsordnungen nach § 54 Berufsbildungsgesetz oder § 42a Handwerksordnung

Der Abschluss muss auf einem mind. 400 Unterrichtsstunden umfassenden Lehrgang beruhen. Eine Bescheinigung des Umfangs ist ggf. erforderlich. Eine Übersicht über alle bestehenden Fortbildungsordnungen gem. Rechtsverordnungen des Bundes erhalten Sie hier.

1. Beispiele von Fortbildungen auf Grundlage von Rechtsverordnungen des Bundes (§ 53 Berufsbildungsgesetz/§ 42 Handwerksordnung). Alle Fortbildungen auf dieser Grundlage umfassen grundsätzlich mehr als 400 Unterrichtsstunden:

Gepr. Betriebswirt/in
Gepr. Techn. Betriebswirt/in
Gepr. Fachwirt/in in unterschiedlichen Fachrichtungen
Gepr. Fachkauffrau/mann in unterschiedlichen Fachrichtungen
Gepr. Fachkräfte in unterschiedlichen Fachrichtungen (z. B.: Gepr. Bilanzbuchhalter/in, Gepr. Controller/in, Gepr. Konstrukteur/in, Gepr. Pharmareferent/in, Gepr. Prozessmanager/in, Gepr. Übersetzer/in)
Gepr. Fachkräfte in unterschiedlichen Bereichen der Informations- und Telekommunikationstechnik

2. Beispiele von Fortbildungen auf Grundlage von besonderen Rechtsvorschriften der zuständigen Stellen (§ 54 Berufsbildungsgesetz/§ 42a Handwerksordnung), die grundsätzlich mehr als 400 Unterrichtsstunden umfassen:

Betriebswirt/in (HWK)
Fachwirt/in (HWK/IHK) in unterschiedlichen Fachrichtungen (z. B.: Kfm. Fachwirt/in (HWK/IHK), Techn. Fachwirt/in (HWK/IHK), Tourismusfachwirt/in (HWK), Fachwirt/in im Gastgewerbe (IHK), Fachwirt/in für kfm. Buchführung im Handwerk (HWK), Fachwirt/in für Messe-, Tagungs- und Kongresswirtschaft (IHK), Fachwirt/in für Finanzberatung (IHK), Fachwirt/in im Sozial- und Gesundheitswesen (IHK))
Fachkaufmann/frau (HWK/IHK) in unterschiedlichen Fachrichtungen (Fachkaufmann/frau für Vertrieb (IHK), Fachkaufmann/frau Handwerkswirtschaft (HWK))
Fachkräfte in unterschiedlichen Fachrichtungen (Gestalter/in im Handwerk (HWK), Netzmonteur/in (IHK), Requisiteur/in (IHK), Servicetechniker/in für Bau- und Landmaschinen (HWK), SPS-Fachkraft (HWK))
Befähigungszeugnis für den nautischen oder technischen Schiffsdienst (Schiffsoffizier-Ausbildungsverordnung)

Der Abschluss muss auf einem mind. 400 Unterrichtsstunden umfassenden Lehrgang beruhen. Eine Bescheinigung des Umfangs ist ggf. erforderlich.

1. Kapitän/in für den Dienst auf Kauffahrteischiffen aller Größen in allen Fahrtgebieten
2. Kapitän/in für den Dienst auf Kauffahrteischiffen mit einer Bruttoraumzahl bis zu 500 in der Nationalen Fahrt
3. Kapitän/in auf Fischereifahrzeugen aller Größen in der Großen Hochseefischerei (BG)
4. Kapitän/in auf Fischereifahrzeugen in der Kleinen Hochseefischerei (BK)
5. Leiter/in der Maschinenanlage für den Dienst auf Schiffen mit jeder Antriebsleistung

Fachschulabschluss auf Grundlage der Rahmenvereinbarung über Fachschulen der Kultusministerkonferenz vom 7. November 2002

Folgende Unterrichtsverpflichtungen sind zu erfüllen:
Fachbereiche Agrarwirtschaft, Gestaltung, Technik und Wirtschaft: mind. 2400 Unterrichtsstunden.
Fachrichtungen Heilerziehungspflege und Sozialpädagogik des Fachbereichs Sozialwesen: mind. 2400 Unterrichtsstunden und 1200 Stunden Praxis.
Fachrichtung Heilpädagogik des Fachbereichs Sozialwesen: mind. 1800 Unterrichtsstunden.

1. Staatlich geprüfte/r Techniker/in
2. Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in
3. Staatlich geprüfte/ Gestalter/in
4. Staatlich geprüfte/r hauswirtschaftliche/r Betriebsleiter/in
5. Staatlich anerkante/r Erzieher/in
6. Staatlich anerkannte/r Heilpädagoge/in
7. Staatlich geprüfte/r Wirtschafter/in

Abschluss einer Fortbildung für Berufe im Gesundheitswesen oder für sozialpflegerische oder sozialpädagogische Berufe auf Grundlage landesrechtlicher Regelungen

Der Abschluss muss auf einem mind. 400 Unterrichtsstunden umfassenden Lehrgang beruhen. Eine Bescheinigung des Umfangs ist ggf. erforderlich.

1. Heilerziehungspfleger/in
2. Fachkraft für Intensiv- und Anästhesiepflege
3. Fachkraft für onkologische Pflege
4. Fachkraft für psychiatrische Pflege
5. Fachkraft für ambulante Pflege
6. Fachkraft für operative und endoskopische Pflege
7. Fachkraft für Hygiene in der Pflege
8. Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege
9. Pflegedienstleiter/in
10. Lehrkraft für Pflege, Lehrkraft für das Hebammenwesen
11. Fachkraft für sozialpsychiatrische Betreuung

 
1.2
Die nachstehend aufgeführten beruflichen Vorbildungen gelten in Niedersachsen als Hochschulzugangsberechtigungen nur eingeschränkt für bestimmte Studiengänge (darin eingeschlossen auch medizinische) an allen Hochschulen. Dabei entscheiden die Hochschulen, welche berufliche Vorbildung für das Studium in welchem Studiengang einschlägig ist. Bitte beachten Sie, dass Ihr Zeugnis für die Bewerbung bei den Hochschulen eine Durchschnittsnote ausweisen soll.
 
Berufliche Vorbildung Erläuterungen und zusätzliche Qualifikationen

Abschluss einer mind. dreijährigen Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf

Nach Abschluss mind. dreijährige, als Stipendiat/in des Aufstiegsprogramms des Bundes mind. zweijährige Ausübung dieses Berufes. Der Beruf muss dem angestrebten Studiengang fachlich nahe stehen.

Mögliche Zuordnungen (nicht erschöpfend, nicht rechtsverbindlich):

Ausbildung

Studium

Kraftfahrzeugmechatroniker/in, Industriemechaniker/in, Mechatroniker/in

Ingenieurwissenschaftliche Studiengänge (Maschinenbau)

Feinwerkmechaniker/in, Elektroniker/in

Ingenieurwissenschaftliche Studiengänge (Elektrotechnik)

Maler/in, Lackierer/in, Bodenleger/in, Zimmerer/in, Maurer/in

Ingenieurwissenschaftliche Studiengänge (Bauingenieurwesen), Architektur

Gärtner/in

Gartenbauwissenschaft, Freiraumplanung, Landschaftsarchitektur und Umweltplanung, Produktionsgartenbau, Pflanzenbiotechnologie

Florist/in

Gestaltung, Innenarchitektur

Bäcker/in, Koch/Köchin, Konditor/in

Ökotrophologie

Molkereifachmann/frau

Milchwirtschaftliche Lebensmitteltechnologie

Mediengestalter/in, Modeschneider/in, Raumausstatter/in, Silberschmied/in

Gestaltung

Steinmetz/erin und Steinbildhauer/in

Gestaltung, Restaurierungskunde

Hauswirtschafter/in

Ökotrophologie

Chemielaborant/in, Drogist/in, Kosmetiker/in, Schädlingsbekämpfer/in

Chemie

Friseur/in

Modedesign, Chemie

Pferdewirt/in, Tiermedizinische/r Fachangestellte/r, Tierpfleger/in, Tierwirt/in

Tiermedizin

Kaufmann/frau Spedition/Logistikdienstleistung, Fachkraft Lagerlogistik

Handel und Logistik

Bankkaufmann/frau

Recht, Finanzmanagement und Steuern

Bürokaufmann/fra, Justizfachangestellte/r, Kaufmann/frau im Einzelhandel, Rechtsanwalts- und Notarangestellte/r, Verwaltungsfachangestellte/r

Rechts- und wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge

Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Hebamme/Entbindungspfleger, Medizinische/r Fachangestellte/r, Medizinisch-technische/r Laboratoriumsassistent/in, Medizinisch-technische/r Radiologieassistent/in, Medizinisch-technische/r Assistent/in für Funktionsdiagnostik

Medizin

Zahntechniker/in, Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r

Zahnmedizin

Hebamme/Geburtshelfer, Medizinische/r Fachangestellte/r, Physiotherapeut/in

Pflegewissenschaft

Altenpfleger/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/in

Pflegemanagement, Pflegewissenschaft, Management im Gesundheitswesen

Jede beliebige dreijährige Berufsausbildung mit mind. dreijähriger Berufspraxis

Lehramt Berufsbildende Schulen in der entsprechenden Fachrichtung

Abschluss einer anderen von der Hochschule als gleichwertig festgestellten studiengangsbezogenen Vorbildung Die Kriterien werden durch eine Verordnung des Kultusministeriums festgelegt.
Quelle: Niedersächsisches Hochschulgesetz (NHG), § 18 Abs. 4
Nach oben
2. Fachbezogene Hochschulzugangsberechtigung durch Prüfung (Immaturen- oder Z-Prüfung)
Die wichtigsten Neuerungen der Verordnung über den Erwerb der fachbezogenen Hochschulzugangsberechtigung durch Prüfung (HZbPrüfVO) (vom 17. Dezember 2009):
1. Für die Teilnahme an der Prüfung ist ein Wohnsitz in Niedersachsen nicht mehr vorgeschrieben
2.

Die Fachhochschulreife mit vorausgegangener beruflicher Vorbildung wird für universitäre Studiengänge als allgemeiner Teil der Prüfung angerechnet.

3. Von der Prüfung im Fach Englisch wird befreit, wer Kenntnisse der englischen Sprache auf dem Niveau B2 (Europäischer Referenzrahmen für Sprachen) nachweist.
4. Es wird nur noch eine mind. zweijährige Berufsausbildung und anschließende zweijährige hauptberufliche Tätigkeit in diesem Beruf verlangt. Dabei können andere Tätigkeiten (Praktika, Teilzeittätigkeiten etc.) angerechnet werden.
Wer nicht aufgrund der unter 1. aufgeführten beruflichen Vorbildungen direkt zum Studium zugelassen werden kann, hat die Möglichkeit, durch eine Prüfung eine fachbezogene Hochschulzugangsberechtigung für ein Studium in einem gewählten Studiengang zu erwerben. Dabei ist auch die Wahl eines medizinischen Studienganges möglich.
Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung
1. Abschluss der Sekundarstufe I oder ein gleichwertiger Abschluss
2.

abgeschlossene mind. zweijährige Ausbildung in einem anerkannt oder als anerkannt geltenden Ausbildungsberuf mit anschließender mind. zweijähriger entsprechender hauptberuflichen Tätigkeit

  oder
3. eine mind. fünfjährige hauptberufliche Tätigkeit in einem Berufsbereich, dessen Anforderungen denen eines entsprechenden Ausbildungsberufs vergleichbar sind;
4. Nachweis der Prüfungsvorbereitung durch Gutachten einer Einrichtung der Erwachsenenbildung , einer Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie oder einer Fernstudieneinrichtung oder einer Person, die ein Hochschulstudium in dem angestrebten Studienfach abgeschlossen hat und intensiv die Vorbereitung des/r Bewerbers/in gefördert hat.
Einer beruflichen Tätigkeit gleichgestellt ist die selbständige Führung eines Haushalts mit der verantwortlichen Betreuung mindestens einer erziehungs- oder pflegebedürftigen Person. Zeiten weiterer abgeschlossener Berufsausbildungen, Zeiten des Wehr- oder Zivildienstes (wenn die dort ausgeübten Tätigkeiten denen eines Ausbildungsberufs vergleichbar sind), Zeiten der Tätigkeit in einem freiwilligen sozialen Jahr oder ökologischen Jahr und Zeiten betreuter Praktika (mindestens 4 Wochen, höchstens ein halbes Jahr) können auf die hauptberufliche Tätigkeit angerechnet werden. Teilzeittätigkeiten können unter bestimmten Voraussetzungen anerkannt werden.
Die Prüfung besteht aus:
dem allgemeinen Teil: drei schriftliche Arbeiten unter Aufsicht (Klausuren, 3 Stunden Dauer)) zu
 
a) Kenntnissen in Deutsch,
b) Kenntnissen in Englisch (falls Englisch Gegenstand des besonderen Teils ist: in einer anderen Fremdsprache; wer durch ein Zertifikat nachweist, dass er über Kenntnisse der englischen Sprache auf dem Niveau B2 verfügt, ist von der Prüfung im Fach Englisch befreit),
c) Mathematik oder einer Naturwissenschaft (Physik, Chemie oder Biologie);
eine mündliche Prüfung, die sich auf allgemeine Kenntnisse zu kulturellen, politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Themen bezieht (30 Min. Dauer, als Gruppengespräch 20 Min. je Prüfling);
dem besonderen Teil im gewählten Studiengang: eine schriftliche Arbeit unter Aufsicht (Klausur, 2 bis 5 Stunden Dauer), die auch durch eine Hausarbeit mit einer Bearbeitungszeit von bis zu vier Wochen mit anschließendem Kolloquium ersetzt werden kann.
eine mündliche Prüfung (45 Min. Dauer, als Gruppengespräch 30 Min. je Prüfling).
Eine durch Prüfung erworbene fachbezogene Hochschulzugangsberechtigung kann für einen weiteren Studienbereich oder ein weiteres Studienfach durch eine auf den besonderen Teil beschränkte Prüfung erweitert werden.
 
Weitere Auskünfte (auch zu Vorbereitungskursen) erteilen folgende Stellen und Einrichtungen:

Prüfungsamt für den Erwerb der fachbezogenen Hochschulzu-gangsberechtigung

Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) Außenstelle Osnabrück
Mercatorstraße 6
49080 Osnabrück

1. Herr Rudolf Remark
Tel.: (05 41) 50 33 68
E-Mail rudolf.remark (atnospam) nlq.niedersachsen.de

2. Frau Dänekas (Sachbearbeitung)
Tel.: (05 41) 50 33 67
E-Mail marianne.daenekas (atnospam) nlq.niedersachsen.de

3. Frau Rottwinkel (Sachbearbeitung)
Tel.: (05 41) 50 33 44
E-Mail heidrun.rottwinkel (atnospam) nlq.niedersachsen.de

örtliche Beauftrage des Prüfungsamtes der einzelnen Hochschulen

Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung

Bödekerstraße 18
30161 Hannover

Tel.: (05 11) 30 03 30-13
Fax: (05 11) 30 03 30-40

www.aewb-nds.de

E-Mail etz(atnospam)aewb-nds.de

Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Niedersachsen e.V.

Otto-Brenner-Straße 1
30159 Hannover

Tel.: (05 11) 1 64 91-0
Fax: (05 11) 1 64 91-26

www.arbeitundleben-nds.de

E-Mail lgst(atnospam)arbeitundleben-nds.de

 

Bildungswerk ver.di

Goseriede 10 (Haus B 1. OG)
30159 Hannover

Tel.: (05 11) 12400-416
Fax.: (05 11) 12400-420

www.bw-verdi.de

E-Mail hannover(atnospam)bw-verdi.de

Nach oben
 
3. Sonstige Möglichkeiten zum Hochschulzugang
In besonderen Ausnahmefällen kann eine Hochschule in nicht zulassungsbeschränkten Studiengängen Studienbewerberinnen und Studienbewerber einschreiben, die keine Hochschulzugangsberechtigung haben, aber eine entsprechende wissenschaftliche Befähigung nachweisen (s. NHG §19, Abs. 3). Die unbefristete Einschreibung kann von einem erfolgreichen zweisemestrigen Studium abhängig gemacht werden. In zulassungsbeschränkten Studiengängen kann entsprechend verfahren werden, wenn in nach Abschluss des Vergabeverfahrens noch Studienplätze zur Verfügung stehen.
Falls keine Schule besucht wird, kann die Abiturprüfung als Nichtschüler/innenprüfung abgelegt werden. Auf diese Prüfung muss man sich privat vorbereiten.
Ein Antrag auf Zulassung zur Ablegung der Abiturprüfung ist an die für den jeweiligen Wohnort zuständige Abteilung der Landesschulbehörde zu richten.

Landesschulbehörde

Auf der Hude 2
21339 Lüneburg


Postfach 2120
21311 Lüneburg

Tel.: (0 41 31) 15-0

www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de

E-Mail poststelle(atnospam)lschb-lg.niedersachsen.de

Standort Braunschweig

Wilhelmstr. 62 - 69
38100 Braunschweig


Postfach 3051
38020 Braunschweig

Tel.: (05 31) 4 84-0

www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de

E-Mail poststelle(atnospam)lschb-bs.niedersachsen.de

Standort Hannover

Am Waterlooplatz 11
30169 Hannover


Postfach 3721
30037 Hannover

Tel.: (05 11) 1 06-0

www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de

E-Mail poststelle(atnospam)lschb-h.niedersachsen.de

Standort Osnabrück

Mühleneschweg 8
49090 Osnabrück


Postfach 3569
49025 Osnabrück

Tel.: (05 41) 3 14-01

www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de

E-Mail poststelle(atnospam)lschb-os.niedersachsen.de

Es müssen u. a. folgende Zulassungskriterien erfüllt werden: Mindestalter von 19 Jahren zum Zeitpunkt des Beginns der Abiturprüfung; keine allgemeine Hochschulreife, nicht mehr als ein vergeblicher Versuch der Abiturprüfung; Nachweis des Hauptwohnsitzes oder eines festen Arbeitsplatzes in Niedersachsen seit mindestens 12 Monaten vor der Antragstellung und Teilnahme an geschlossenen Kursen in niedersächsischen Einrichtungen/ Ausbildungsstätten oder Teilnahme an Fernlehrgängen.
In einem künstlerischen Studiengang kann bei Nachweis einer überragenden künstlerischen Befähigung auf den Nachweis einer Hochschulzugangsberechtigung verzichtet werden.
Falls Sie bereits ein Hochschulstudium erfolgreich abgeschlossen haben, so verfügen Sie damit über eine Hochschulzugangsberechtigung für alle Fachrichtungen. Sie gelten jedoch als Zweitstudienbewerber/in, was bei zulassungsbeschränkten Studiengängen die Zulassungschancen teilweise stark einschränkt (s. Zweitstudium). Sollten Sie jedoch auf Grund einer überragenden künstlerischen Befähigung zum Erststudium zugelassen worden sein, so gilt die Berechtigung nur für die bisherige Fachrichtung. Für eine weitere ist eine zusätzliche Prüfung erforderlich.
Das erfolgreiche Ablegen einer Zwischenprüfung eines Hochschulstudiums berechtigt in Niedersachsen nur zur Fortführung dieses Studiums, falls Sie nicht über eine Hochschulzugangsberechtigung für andere Fachrichtungen verfügen.
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